30.09.2013

Knallrote Mülldosen schlucken auch den Pizzakarton

 

Sauber muss die Stadt sein, dann macht Shoppen noch mehr Spaß

 

 

Knallrote Mülldosen schlucken auch den Pizzakarton

 

Der erste Blick ist entscheidend, nicht nur in der Liebe. Auch beim Anblick einer Fußgängerzone entscheidet der erste Blick, ob man sich hier wohlfühlt und wiederkommen möchte. Verdreckte und zugemüllte Innenstädte mit ekeligen Schmuddelecken, die verlocken wahrlich nicht zum gemütlichen Einkaufsbummel. Wer Schönes und Neues kaufen will, der möchte keinen Müll und Dreck sehen.

„Wir wollen Unna sauber“

heißt deshalb auch eine besondere Initiative des City-Werberings in seinem Jubiläumsjahr. 35 neue Müllgefäße wurden für die Fußgängerzone angeschafft und sie sollen dazu beitragen, das Erscheinungsbild der Stadt zu verbessern. Dabei handelt es sich um eine Spezialanfertigung, denn der City-Werbering hatte schon ganz besondere Ansprüche: Die Tonnen sollen sich von normalen Papierkörben unterscheiden und attraktiv aussehen. Speziell diesen Ansprüchen entsprechend wurde von einer Fachfirma das Müllgefäß „Typ Unna“ entwickelt, das so groß ist, dass es mit seiner ovalen Öffnung auch Pizzakartons verschluckt, aber keinen Hausmüll. Raucher können sich zudem hier ihrer Kippen ganz elegant entledigen. Und mit ihrer  knallroten Farbe sind die runden Riesendosen nicht nur ein schöner Farbtupfer in der Stadt, sondern sie zeigen Besuchern auch deutlich, wohin der Müll gehört. Zusammen mit Mitarbeitern der Stadtbetriebe wurden die Tonnen Anfang des Jahres aufgestellt.

Besonderheit an der Aktion ist auch, dass sie komplett über Sponsoren finanziert werden konnte. Sponsoren sind: Adler-Apotheke, Burg-Apotheke, Café Extrablatt, Hellweg Autoservice, Hellweger Anzeiger, Interessengemeinschaft Königsborner Tor, ISG Massener Straße, Ring-Apotheke, Kaufhaus Schnückel, Sparkasse, Toyota Muermann, Verkehrsverein, Volksbank und natürlich der City-Werbering.

Die Bemühungen um ein sauberes Unna sollen mit dieser Aktion aber nicht beendet sein. So werden weitere Paten für die Pflege der Pflanzbeete in der Innenstadt gesucht,  das können Privatpersonen, aber auch ansässige Unternehmen sein. Die ersten haben sich bereits gefunden wie z.B. das Hotel Katharinen Hof.

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